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Verhandlungen und Verträge - warum nicht einfach?

Um unsere neuen Angebote freigeben zu können, fehlen aktuell noch einige Verträge mit Partnern und Lieferanten. Alle Vehandlungen sind bereits abgeschlossen, und im Prinzip könnten wir die Angebote online stellen. Das einizige Problem dabei: Ich persönlich schliesse Verträge am liebsten per Handschlag. Ich kenne das noch so aus Zeiten, in denen man dies problemlos machen konnte und sich beide Parteien daran gehalten haben.

Sogar einige unserer grössten Kunden, mit denen wir bereits seit vielen Jahren zusammenabeiten, haben noch nie einen Vertrag unterschrieben. Hier geht es durchaus um Umsätze, die nicht unbeträchtlich sind. Aber wir vertrauen uns, wir kennen uns, und niemand würde den jeweils anderen übers Ohr hauen.

Doch das ist leider heutzutage nicht die Regel, sondern die seltenste Ausnahme. Verhandlungen mit Lieferanten sind anders. Man telefoniert ein paar Mal, trifft sich, schickt Mails hin- und her, man einigt sich. Alles ganz normal. Dann aber kommt der Vertrag. 10 bis 50 Seiten sind keine Seltenheit, oftmals in kleiner Schrift und in aller Regel als Standard-Vertrag mit etlichen Abkürzungen, die kein Mensch verstehen kann.

Die Frage, die ich mir dabei immer stelle ist folgende:

Was wäre, wenn diese ganzen Verträge nicht vorhanden wären. Ich möchte Kunde eines Unternehmens werden. Ich möchte dort Geld ausgeben (und nicht grade wenig). Ich will die Leistung des Unternehmens in Anspruch nehmen. Der Lieferant möchte mich als Kunde gewinnen. Er möchte Umsätze genrieren. Und er will mehr Umsätze und mehr Kunden gewinnen. Wie lange dauert es, und wieviel Geld kostet es, bis ein Vertrag mit 10-50 Seiten ausgearbeitet ist, kontrolliert wurde und letztendlich zur Unterschrift kommt? Wieviele Kunden könnte ein Unternehmen mehr gewinnen, wenn auf solche Mammut-Verträge verzichet würde?

Wir verwenden bei unseren Kunden einfache Vertragsunterlagen, die jeder Kunde schnell erfassen und durchlesen kann. Kein Vertrag bei uns hat mehr als 3 Seiten, und es gibt keinerlei unleserliche Abkürzungen. Das spart Geld, Zeit und Ärger.

Warum ich das hier im Blog schreibe? Weil hier aktuell ca. 5 solcher Mammut-Verträge auf meinem Schreibtisch liegen, die noch gelesen, geprüft und unterzeichnet werden wollen. Und eil hiervon unsere neuen Angebite für unsere Kunden abhängen. Und sich aus diesem Grund die Freigabe der neuen Angebote um einige Wochen verzögert hat, was mich und einige unserer Kunden wirklich ärgert.

Ich darf allerdings bekanntgeben, dass mittlerweile die meisten Verhandlunden abgeschlossen sind, unsere neuen Angebote ausgearbeitet sind, und wir diese in Kürze hoffentlich endlich freigeben können. Vorausgesetzt, in den Verträgen sind keine versteckten Klauseln enthalten, die wir nicht akzeptieren können. Aber wer würde schon versuchen, seinen Kunden so über das Ohr zuhauen, man ist es ja gewohnt Verträge per Handschlag zu schliessen, oder?

2 Responses to “Verhandlungen und Verträge - warum nicht einfach?”

  1. Angi Says:

    Ich schätze, die betreffenden Firmen tun dies aus purer Vorsicht…. irgendwann ist immer mal jemand dabei, der es nur darauf abgesehen hat, seinen Geschäftspartner über den Tisch zu ziehen. Das einzige was da hilft ist ein gut ausgearbeiteter Vertrag, der alle Eventualitäten abdeckt. Und seien wir ganz ehrlich: Lieber ein wenig Bürokratie, als am Ende ohne Socken dazustehen!

  2. Mickey Mouse Says:

    Willkommen in Deutschland sage ich dazu nur…

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